Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe

Endgültige Schätzung der Ernte 2020

Landwirtschaft & Fischerei
Endgültige Schätzung der Ernte 2020

Das Jahr 2020 war vor allem durch niedrigere Erträge bei fast allen landwirtschaftlichen Kulturpflanzen gekennzeichnet. Dies geht aus den endgültigen Ergebnissen der Schätzung der Ernte 2020 von Statbel, dem belgischen Statistikamt, hervor.

Diese Umsatzrückgänge führten nicht unbedingt zu Produktionsrückgängen.

Wegen der ungünstigen Witterungsbedingungen im Herbst 2019 wurde deutlich weniger Wintergetreide und im Frühjahr 2020 mehr Sommergetreide ausgesät. Dies führte zu einem starken Produktionsrückgang für Wintergetreide, d. h. -10% für Winterweizen, -19% für Wintergerste und -18% für Triticale. Insgesamt wurden 260.500 Tonnen weniger Wintergetreide als im Jahr 2019 angebaut.

Da mehr Sommergetreide ausgesät wurde, könnte im Jahr 2020 trotz der enttäuschenden Erträge infolge der Dürre im Frühjahr doch ein Produktionsanstieg verzeichnet werden.

Die Produktion von Körnermais ging um 2% zurück, die von Futtermais blieb auf dem Niveau von 2019. Bei beiden Kulturen gab es sowohl eine Flächenzunahme als auch einen Ertragsrückgang.

Nach einem Anstieg der Zuckerrübenerträge um 6% im Jahr 2019 wurde im Jahr 2020 ein Rückgang um 4% beobachtet. Damit waren die Erträge nur geringfügig höher als die Erträge im Jahr 2018, nämlich 84,3 Tonnen/ha. Infolge des Rückgangs der Anbaufläche wurden 2020 fast 288.000 Tonnen weniger Zuckerrüben erzeugt.

Die gesamte Kartoffelanbaufläche in Belgien ist im Vergleich zu 2019 um 1% zurückgegangen. Dieser Rückgang der Anbaufläche und niedrigere Erträge infolge der Dürre im August 2020 führten zu einem Produktionsrückgang um insgesamt 2% oder einem Rückgang um fast 99.000 Tonnen.

Ein Anstieg der Anbauflächen für Faserflachs um 24% und ein Ertragsrückgang um 30% infolge der Dürre im Frühjahr führten zu einem Rückgang der belgischen Erzeugung um 13% im Jahr 2020. Der Ertrag lag bei 4,4 Tonnen/ha und lag damit deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 5,2 Tonnen/ha.

Raps war eine der wenigen Kulturen, die im Jahr 2020 einen Ertragszuwachs verzeichnen konnten Die Produktion ging jedoch infolge einer geringeren Anbaufläche im Vergleich zu 2019 um 10% zurück.

Landwirtschaftszahlen
Content

Landwirtschaftsdaten 2020

Landwirtschaftsdaten 2019

Landwirtschaftsdaten 2018

  • Endgültige Schätzung der Produktion der landwirtschaftlichen Kulturen - 2018
  • Tab A Landwirtschaftszahlen 2018 - Ergebnisse nach einer umfassenden Liste von Variablen: für Belgien, die Regionen, die Provinzen, die landwirtschaftlichen Gebiete
  • Tab B1: Landwirtschaftszahlen 2018 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen für die Bezirke, die landwirtschaftlichen Gebiete in den Provinzen
  • Tab B2: Landwirtschaftszahlen 2018 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen, Landwirtschaftszahlen pro Gemeinde
  • Tab C: 2018 - Flächen der Kulturen oder Anzahl der Tiere und Anzahl der Betriebe nach Größenklassen nach der landwirtschaftlich genutzten Fläche

Erhebung zur verschiedenen Arten von Obstbäumen 2017

Landwirtschaftsdaten 2017

  • Endgültige Schätzung der Produktion der landwirtschaftlichen Kulturen - 2017
  • Tab A Landwirtschaftszahlen 2017 - Ergebnisse nach einer umfassenden Liste von Variablen: für Belgien, die Regionen, die Provinzen, die landwirtschaftlichen Gebiete
  • Tab B1: Landwirtschaftszahlen 2017 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen für die Bezirke, die landwirtschaftlichen Gebiete in den Provinzen
  • Tab B2: Landwirtschaftszahlen 2017 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen, Landwirtschaftszahlen pro Gemeinde
  • Tab C: 2017 - Flächen der Kulturen oder Anzahl der Tiere und Anzahl der Betriebe nach Größenklassen nach der landwirtschaftlich genutzten Fläche

Landwirtschaftsdaten 2016

  • Endgültige Schätzung der Produktion der landwirtschaftlichen Kulturen - 2016
  • Tab A Landwirtschaftszahlen 2016 - Ergebnisse nach einer umfassenden Liste von Variablen: für Belgien, die Regionen, die Provinzen, die landwirtschaftlichen Gebiete
  • Tab B1: Landwirtschaftszahlen 2016 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen für die Bezirke, die landwirtschaftlichen Gebiete in den Provinzen
  • Tab B2: Landwirtschaftszahlen 2016 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen, Landwirtschaftszahlen pro Gemeinde
  • Tab C: 2016 - Flächen der Kulturen oder Anzahl der Tiere und Anzahl der Betriebe nach Größenklassen nach der landwirtschaftlich genutzten Fläche

Landwirtschaftsdaten 2015

  • Tab A: Landwirtschaftszahlen 2015 - Ergebnisse nach einer umfassenden Liste von Variablen: für Belgien, die Regionen, die Provinzen, die landwirtschaftlichen Gebiete
  • Tab B1: Landwirtschaftszahlen 2015 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen für die Bezirke, die landwirtschaftlichen Gebiete in den Provinzen
  • Tab B2: Landwirtschaftszahlen 2015 - Ergebnisse nach einer eingeschränkten Liste von Variablen, Landwirtschaftszahlen pro Gemeinde
  • Tab C 2015: Flächen der Kulturen oder Anzahl der Tiere und Anzahl der Betriebe nach Größenklassen nach der landwirtschaftlich genutzten Fläche

Anmerkungen:

Die Anzahl der Betriebe, die in Belgien für den Verkauf produzieren, hat um 0,7% zugenommen. Dies lässt sich dadurch erklären, dass einerseits die Definition eines aktiven Landwirts 2018 gelockert wurde und andererseits eine weitere Verfeinerung des Landwirtschaftsregisters vorgenommen worden ist. Auch hatte dies eine Steigerung der landwirtschaftlich genutzten Fläche und der Anzahl Rinder und Schweine zur Folge.

Der ansehnliche Anstieg der Anbaufläche von Schmetterlingsblütler in Mischkultur in der Wallonie kommt dadurch, dass ab 2018 einen Unterschied gemacht wird zwischen Mischungen von Getreidearten und Schmetterlingsblütlern (untergebracht in der Rubrik ‚sonstige Getreidearten‘) einerseits und Mischungen von Schmetterlingsblütlern und Getreidearten (untergebracht bei den ‚Mischungen von Schmetterlingsblütlern‘) andererseits. Bis 2017 galt es diese Aufteilung nicht, wodurch die betreffende gesamte Anbaufläche in den ‚sonstigen Getreidearten‘ untergebracht wurde. Dies hat weiter dazu geführt, dass sich die Kulturfläche ‚sonstiger Getreidearten‘ in der Wallonie verringert hat.

Für Geflügel gab es im Jahr 2018 eine Trendwende. Ein großer Zuwachs lässt sich nämlich erkennen, der aber daher kommt, dass Betriebe bis 2017 bei hygienebedingter Leerzeit kein Geflügel melden mussten. Es wurde damals nach der Zahl der sich am 15. Oktober auf dem Betrieb befindenden Tiere gefragt; wenn an diesem Datum der Stall leer war, hatte also der betreffende Landwirt keine Tiere. Seit 2018 müssen die Betriebe, die aus sanitären Gründen (Reinigung der Ställe oder Krankheitsausbruch) leerstehende Ställe hatten, die Anzahl der Tiere, die sich vor der hygienebedingten Leerzeit in den Ställen befanden, angeben.

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Anmerkungen:

Die Anzahl der Betriebe, die in Belgien für den Verkauf produzieren, hat um 0,7% zugenommen. Dies lässt sich dadurch erklären, dass einerseits die Definition eines aktiven Landwirts 2018 gelockert wurde und andererseits eine weitere Verfeinerung des Landwirtschaftsregisters vorgenommen worden ist. Auch hatte dies eine Steigerung der landwirtschaftlich genutzten Fläche und der Anzahl Rinder und Schweine zur Folge.

Der ansehnliche Anstieg der Anbaufläche von Schmetterlingsblütler in Mischkultur in der Wallonie kommt dadurch, dass ab 2018 einen Unterschied gemacht wird zwischen Mischungen von Getreidearten und Schmetterlingsblütlern (untergebracht in der Rubrik ‚sonstige Getreidearten‘) einerseits und Mischungen von Schmetterlingsblütlern und Getreidearten (untergebracht bei den ‚Mischungen von Schmetterlingsblütlern‘) andererseits. Bis 2017 galt es diese Aufteilung nicht, wodurch die betreffende gesamte Anbaufläche in den ‚sonstigen Getreidearten‘ untergebracht wurde. Dies hat weiter dazu geführt, dass sich die Kulturfläche ‚sonstiger Getreidearten‘ in der Wallonie verringert hat.

Für Geflügel gab es im Jahr 2018 eine Trendwende. Ein großer Zuwachs lässt sich nämlich erkennen, der aber daher kommt, dass Betriebe bis 2017 bei hygienebedingter Leerzeit kein Geflügel melden mussten. Es wurde damals nach der Zahl der sich am 15. Oktober auf dem Betrieb befindenden Tiere gefragt; wenn an diesem Datum der Stall leer war, hatte also der betreffende Landwirt keine Tiere. Seit 2018 müssen die Betriebe, die aus sanitären Gründen (Reinigung der Ställe oder Krankheitsausbruch) leerstehende Ställe hatten, die Anzahl der Tiere, die sich vor der hygienebedingten Leerzeit in den Ställen befanden, angeben.