Güterbeförderung im Straßenverkehr

Güterbeförderung im Straßenverkehr

Mobilität
Güterbeförderung im Straßenverkehr

Die Güterbeförderungen im Straßenverkehr, geleistet von beim belgischen Kfz.-Zulassungsdienst eingetragenen Fahrzeugen (Lastkraftwagen und Sattelzugmaschinen mit Nutzlast von wenigstens einer Tonne), kannten ab 2000 einen Rücklauf sowohl in beförderten Tonnen als auch in Tonnenkilometern.

Tabelle
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Straßengüterverkehr durch in Belgien eingetragene Fahrzeuge (1995-2015)

  Einheit 1995 2005 2013 2014 2015
Beförderte Gütermenge 1.000 t 428.532 337.863 300.563 299.423 263.991
Tonnen-kilometer mln tkm 47.137 43.846 32.795 31.808 31.729
Es betrifft die Güterbeförderung im Straßenverkehr (auf belgischem und ausländischem Gebiet) durch in Belgien zugelassene Fahrzeuge mit einer Nutzlast von mindestens 1 Tonne. Quellenangabe (obligatorisch): Statbel (Generaldirektion Statistik - Statistics Belgium), statistische Erhebung des Straßengüterverkehrs.
Graphique 1
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Zweck und Kurzbeschreibung

Erhoben wird hier die Güterbeförderung im Straßenverkehr (auf belgischem und ausländischem Gebiet) durch in Belgien zugelassene Fahrzeuge mit einer Nutzlast von mindestens 1 Tonne.

Für den Straßengüterverkehr basieren die Daten auf einer wöchentlichen Umfrage bei den Eigentümern und Mietern von in Belgien zugelassenen Zugmaschinen und Lastkraftwagen mit einer Tragfähigkeit von mindestens 1 Tonne. Diese Eigentümer/Mieter fahren entweder auf eigene Rechnung oder auf Rechnung Dritter (Transportunternehmen).

Zweck dieser Erhebung ist es, Daten über den Güterkraftverkehr mit in Belgien zugelassenen Motorfahrzeugen zu sammeln (die grundlegenden Variablen sind: beförderte Tonnen, geleistete Tonnenkilometer und gefahrene Kilometer). Die Daten werden gemäß den Bestimmungen der Europäischen Verordnung (PDF, 82.3 Kb) 1172/98 vom 25/05/1998 anhand einer stichprobenmäßigen Untersuchung eingeholt. Jeder Mitgliedstaat übermittelt die von ihm versammelten Daten dreimonatlich an Eurostat. Mit diesen Daten kann ein Gesamtbild des Straßengüterverkehrs in der Europäischen Gemeinschaft erstellt werden.

Grundgesamtheit

Die in Belgien beim Kfz.-Zulassungsdienst (D.I.V – FÖD Mobilität) eingetragenen Lastwagen und Zugmaschinen.

Datenversammlungsmethode und Stichprobenumfang

Grundeinheit ist die Population der in Belgien beim Kfz.-Zulassungsdienst (D.I.V – FÖD Mobilität) eingetragenen Lastwagen und Zugmaschinen. Gemäß den Bestimmungen der Europäischen Verordnung 1172/98 sind landwirtschaftliche Fahrzeuge, Militärfahrzeuge und zentralen oder örtlichen Behörden angehörende Fahrzeuge ausgeschlossen. Darüber hinaus steht es jedem Mitgliedstaat zu, Kraftfahrzeuge für Straßengüterverkehr, deren Ladefähigkeit bzw. zulässiges Gewicht unterhalb einer bestimmten Grenze bleibt, von der Erhebung auszuschließen. Für Belgien gilt als Grenze eine Ladefähigkeit von einer Tonne. Die Stichprobenfraktionen werden nach dem Typ des Fahrzeugs (Lastwagen bzw. Zugmaschine) bestimmt, und für die Lastwagen nach dem Typ der Karosserie (offener Lastwagen, Kühlwagen, Lastwagen mit flachem Aufbau, Lastwagen mit Kippkasten, usw.) und der Ladefähigkeit. Zugmaschinen werden ein Mal pro Jahr exhaustiv erfasst, Lastwagen im Durchschnitt ein Mal jede zwei Jahre. Es handelt sich um eine wöchentliche Stichprobe, wobei aus der Grundgesamtheit jeweils etwa 1.000 Lastwagen und/oder Zugmaschinen willkürlich ausgewählt werden, und worin ein selber Lastwagen bzw. eine selbe Zugmaschine nur ein einziges Mal pro Jahr aufgenommen werden kann.

Frequenz

Jährlich

Veröffentlichungskalender

Verfügbarkeit der Ergebnisse: 12 Monate nach dem Bezugszeitraum.

Erhebungsformulare

Anmerkungen

Seit dem Jahr 2000 verfügt die Generaldirektion Statistik über zusätzliche Informationen über Fahrzeuge, die für den Transport auf Rechnung Dritter verwendet werden.

Die Methodik wurde so angepasst, dass die Extrapolation für Dritt- und Eigentransporte a posteriori erfolgt. Der Durchschnitt der Nutzfahrzeugflotte und die nutzbaren Antworten werden aufgeschlüsselt nach Beförderung auf Rechnung Dritter und Beförderung auf eigene Rechnung.

Dies bringt es aber mit sich, dass ab dem Jahr 2000 ein Zeitvergleich für die Entwicklung des Verhältnisses zwischen dem Verkehr auf Rechnung Dritter und dem Verkehr auf eigene Rechnung nicht mehr möglich ist.

Ab 2015 wird eine neue Schichtungsmethode angewendet, so dass jetzt a priori zwischen Verkehr auf Rechnung Dritter und Verkehr auf eigene Rechnung unterschieden wird. Dies hat den Vorteil, dass die Stichprobenziehung viel gezielter durchgeführt werden kann und man somit den Stichprobenumfang gleichzeitig deutlich reduzieren kann.

Die zweite hier verwendete Schichtungsvariable ist die Nutzlast-Größenklasse.

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225 Millionen Tonnen befördertes Gewicht

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