Wöchentliche Zahl der Konkurse

98 Konkurse in Woche 1

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98 Konkurse in Woche 1

In der Woche vom 4. bis zum 10. Januar (Woche 1) haben die Unternehmensgerichte 98 Unternehmen insolvent erklärt. Das führte zu einem Verlust von insgesamt 179 Arbeitsplätzen. Die Zahl der Konkurse zeigt einen deutlichen Anstieg, sowohl im Vergleich zur letzten Woche des Jahres 2020 als auch zur ersten Woche der Vorjahre. Es ist jedoch zu beachten, dass es sowohl in Woche 53 des Jahres 2020 als auch in Woche 1 der Vorjahre einen gesetzlichen Feiertag gab, an denen die Unternehmensgerichte geschlossen waren.

Die Anzahl der Konkurse und Arbeitsplatzverluste in der ersten Woche des Jahres

Kategorie 2019 2020 2021
Konkurse 64 73 98
Arbeitsplatzverluste 115 188 179
Arbeitsplatzverluste/Konkurse 1,80 2,58 1,83

Das ergibt sich aus den wöchentlichen Zahlen der Konkurse, die Statbel auf der Grundlage der Urteile der Unternehmensgerichte erstellt. Diese zwischenzeitlichen, wöchentlichen Schätzungen ermöglichen eine schnelle Betrachtung der ersten Trends.

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Zweck und Kurzbeschreibung

Jeden Monat berechnet Statbel die Konkurszahlen des Vormonats. Diese Veröffentlichung findet etwa 15 Tage nach dem Berichtsmonat statt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Konkurszahlen endgültig. Zusätzlich zu den monatlichen Zahlen kann Statbel auch vorläufige, wöchentliche Schätzungen erstellen. Diese wöchentlichen Zahlen ermöglichen eine schnelle Beobachtung der ersten Trends. Zusätzlich zu den Konkurszahlen berechnet Statbel immer auch die entsprechenden Arbeitsplatzverluste. Für die Arbeitsplatzverluste verlässt sich Statbel auf die neuesten verfügbaren Informationen des LSS.

Die von Statbel erstellten Konkursstatistiken basieren auf Daten der Zentralen Unternehmensdatenbank (ZUD) und dem statistischen Unternehmensregister. Für die Interpretation der Zahlen ist zu berücksichtigen, dass es zwischen der Einstellung der wirtschaftlichen Tätigkeit und der Zahlungsunfähigkeitserklärung vom Unternehmensgericht eine gewisse Verspätung gibt. Dadurch sind die wirtschaftlichen Auswirkungen erst verspätet in den Zahlen spürbar.

Wegen der Covid-19-Krise und die damit verbundenen Sperrmaßnahmen haben die Unternehmensgerichte und Kanzleien bis 18. Mai ihre Tätigkeiten beschränkt. Darüber hinaus galt bis 17. Juni 2020 ein Moratorium, um Unternehmen vor den Folgen der Covid-19-Krise zu schützen, die vor dem 18. März 2020 gesund waren.

Ab dem 6. November 2020 und infolge der zweiten Welle des Coronavirus hat die Regierung ein neues Moratorium für Insolvenzen bis zum 31. Januar 2021 genehmigt und eine neue Formel für das Verfahren der gerichtlichen Reorganisation erarbeitet, die einfacher, effizienter und schneller ist, um Bedingungen der Kontinuität für Unternehmen in Schwierigkeiten zu schaffen.

Zwischen diesen beiden Moratorien haben die Steuerverwaltung und das LSS die Unternehmen durch ein De-facto-Moratorium verschont, indem sie sie aufgrund von Steuerschulden und fälligen Sozialabgaben nicht in Konkurs gehen ließen. Darüber hinaus fanden in den Monaten Juli und August Gerichtsferien statt. Die Gerichte waren während dieser Periode weiterhin geöffnet, aber es gab weniger Anhörungen. Aus diesem Grund sind unsere Konkurszahlen in dieser Periode normalerweise niedriger.

Es gibt auch verschiedene Maßnahmen - auf föderaler, regionaler und lokaler Ebene - um Unternehmen in dieser Krisenzeit zu unterstützen. Das LSS gewährt zum Beispiel gütlich vereinbarte Tilgungspläne mit einer maximalen Dauer von 24 Monaten für die Rückzahlung aller Beiträge und Beträge für das Jahr 2020. Unternehmen mit finanziellen Problemen infolge des Coronavirus können beim FÖD Finanzen Unterstützungsmaßnahmen bis zum 31. März 2021 beantragen. 31.03.2021.

Alle diesen oben beschriebenen staatlichen Maßnahmen haben sich mäßigend auf die Zahl der seit März ausgesprochenen Konkurse ausgewirkt.

Grundgesamtheit

Unternehmen, die dem Gesetz vom 11. August 2017 unterliegen zur Einfügung von Buch XX "Insolvenz von Unternehmen" in das Wirtschaftsgesetzbuch und zur Einfügung der Buch XX eigenen Begriffsbestimmungen und der Buch XX eigenen Rechtsdurchsetzungsbestimmungen in Buch I des Wirtschaftsgesetzbuches, im Belgischen Staatsblatt vom 11. September 2017 veröffentlicht. Buch XX Titel VI enthält das Insolvenzverfahren.

Frequenz

Wöchentlich

Veröffentlichungskalender

Die wöchentlichen Konkurszahlen sind drei Arbeitstage nach der Referenzwoche verfügbar. Da die Berichtswoche von Montag bis zum Sonntag läuft, veröffentlicht Statbel jeden Mittwoch die Konkurse der Vorwoche.

Definition

Konkurs

Der Konkurs wird erklärt, sobald ein Unternehmen zwei Bedingungen erfüllt:

  • Das Unternehmen ist zahlungsunfähig;
  • Das Unternehmen findet keine neuen Kredite.

Ein Konkurs betrifft immer ein einziges Unternehmen. Eine Rechtsvereinbarung, bei der mehrere Personen dasselbe Unternehmen gegründet haben, wird als ein einziger Konkurs gezählt.

Arbeitsplatzverluste

Statbel berechnet die mit einem Konkurs verbundenen Arbeitsplatzverluste auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Informationen des LSS.

Berichtswoche

Statbel verwendet für die Erstellung der wöchentlichen Konkurszahlen eine Berichtswoche. Diese Berichtswoche läuft immer von Montag bis zum Sonntag. Die Jahresergebnisse auf der Basis der Berichtswoche können daher leicht von den Jahreszahlen abweichen, da das Kalenderjahr in der Regel nicht an einem Montag stattfindet.