Abbau von Sand und Kies im Meer

Der Abbau von Sand und Kies im Meer wird schon seit Dutzenden von Jahren durchgeführt. 2007 erreichte die jährliche Produkten 1.897.000 m³.

Dieser Sand und Kies werden in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und Belgien für verschiedene Anwendungen eingesetzt, besonders im Baugewerbe und als Strandersatz.

Eine strenge, nachhaltige Einteilung der verfügbaren Vorräte an Sand und Kies ist unerlässlich, um das wirtschaftliche Interesse und die ökologischen Auswirkungen des Abbaus zu vereinen.

Abbaugenehmigung

Für den Abbau von Sand oder Kies im Meer ist eine Abbaugenehmigung erforderlich.

Um eine Abbaugenehmigung zu erhalten, muss der Antragsteller Folgendes tun:

Die Bearbeitung des Antrags ist unterschiedlich je nach Art des Antragstellers:

Nachhaltige Verwaltung

Um eine nachhaltige Verwaltung der Vorräte an Sand und Kies im Meer zu ermöglichen, ist eine dauerhafte wissenschaftliche Kontrolle erforderlich.

Diese Kontrolle erfolgt auf zwei Arten:

  • über die Kontrolle der Erforschungs- und Abbauaktivitäten;
  • über die Studie der Auswirkungen dieser Aktivitäten auf die Meeresumwelt.

Kontrolle der Erforschungs- und Abbauaktivitäten

Jedes in Belgien tätige Abbauschiff muss ein Register an Bord haben (Art. 43 des Königlichen Erlasses vom 1. September 2004 – Verfahrenserlass). Darin müssen die sachdienlichen Informationen zu jedem Abbau notiert werden.

An Bord jedes Schiffes befindet sich ein automatischer Positionsschreiber für die dauerhafte und unabhängige Aufzeichnung der Abbauaktivitäten (Art. 34 des Königlichen Erlasses vom 1. September 2004 - Verfahrenserlass ).

Der FÖD Wirtschaft sammelt und analysiert regelmäßig die aufgezeichneten Daten.

Studie der Auswirkungen dieser Aktivitäten auf die Meeresumwelt

Die kontinuierliche Studie der Auswirkungen des Abbaus von Sand und Kies auf die Meeresumwelt wird durch drei Organisationen durchgeführt:

  • den Dienst Schelf des FÖD Wirtschaft;
  • die Abteilung für die Verwaltung des mathematischeb Modells der Nordsee und der Scheldemündung;
  • das Institut für Landwirtschafts- und Fischereiforschung - Abteilung Fischerei.

Es werden verschiedene Techniken und Technologien verwendet, um die Auswirkungen des Abbaus so korrekt und vollständig wie möglich zu bestimmen.

Forschung im Bereich Erforschung und Technologie

Der FÖD Wirtschaft führt auch Forschung im Bereich Erforschung durch und beteiligt sich an Projekten mit dem Ziel, die verwendeten Messtechniken und Technologien zu entwickeln.

Beratungsausschuss Bewirtschaftung der Nordsee

Der Beratungsausschuss Bewirtschaftung der Nordsee koordiniert die für die Verwaltung der Erforschung und Bewirtschaftung des Schelfs und des Meers zuständigen Behörden.

Dieser Ausschuss:

  • koordiniert die Beurteilung der Genehmigungsanträge;
  • formuliert eine Stellungnahme zu diesen Anträgen;
  • verfolgt die verschiedenen Studien, die über den Einfluss des Abbaus von Sand auf das Schelf durchgeführt wurden;
  • bewertet den dreijährigen Bericht über die Kontrollergebnisse;
  • empfiehlt Korrekturmaßnahmen, wenn ein negativer Einfluss festgestellt wird;
  • formuliert Stellungnahmen zu einer Politik bezüglich aller Aspekte hinsichtlich des Abbaus von Sand.

 

 

Nützliche Links

Rechtsgrundlage

Service Plateau continental

SPF Economie, P.M.E., Classes moyennes et Energie
Direction générale Qualité et Sécurité
Service Plateau continental

NG 
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1000 Brüssel

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E-mail : marc.roche@economie.fgov.be 
patrik.schotte@economie.fgov.be

 

Questions sur les campagnes de mesure et le traitement des données

Marc Roche - Chef de service

Tél. : 02 277 77 47
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Koen Degrendele

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Questions sur la réglementation

Patrik Schotte

Tél. : 02 277 85 51
E-mail : patrik.schotte@economie.fgov.be

Questions sur la gestion des dossiers de concession et la comptabilité

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Tél. : 02 277 87 78
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