Sicherheit von aktiver Freizeitbeschäftigung

Eine aktive Freizeitbeschäftigung (AF) ist eine Dienstleistung,

  • durch die ein Veranstalter einem oder mehreren Verbrauchern eine Vergnügungs- und/oder Entspannungsaktivität anbietet;
  • bei der der Verbraucher aktiv teilnehmen muss;
  • bei der der Teilnehmer sich körperlich betätigen muss;
  • bei der der Teilnehmer eine bestimmte Kenntnis, Geschicklichkeit oder technische Fertigkeit unter Beweis stellen muss, um eine Aktivität sicher ausüben zu können.

Dazu gehören beispielsweise Aktivitäten wie Klettern an Kletterwänden, Kartfahren, Kajakfahren, Höhlenkunde, Reiten, ...

Zu diesen Beschäftigungen zählen nicht:

  • von Jugendbewegungen organisierte Aktivitäten, die durch die diesbezüglich zuständigen Behörden zugelassen sind;
  • von einer Sportvereinigung, einem Sportclub oder einem Sportverband für ihre Mitglieder organisierte Aktivitäten, wenn diese Aktivitäten in einem für sie üblichen sportlichen Rahmen stattfinden.

Bei der Organisation eines solchen Events müssen verschiedene organisatorische Aspekte berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist auch die Sicherheit des Ereignisses zu bedenken. Ein gut ausgearbeiteter und strukturierter Sicherheitsplan hilft Ihnen dabei, ein sicheres Ereignis bzw. eine sichere Sportaktivität zu organisieren und den Anforderungen der Gesetzgebung zu entsprechen.

Gesetzliche Regelung

Bedingungen für die organisation einer aktiven Freizeitbeschäftigung

Meldepflicht

Gesetzliche Regelung

Ein Ereignis darf nur stattfinden, wenn es den grundlegenden Anforderungen des Wirtschaftsgesetzbuch entspricht.

Für aktive Freizeitbeschäftigungen werden die Anforderungen dieses Gesetzes durch den Königlichen Erlass vom 25. April 2004 zur Regelung der Organisation von aktiver Freizeitbeschäftigung weiter ausgearbeitet und ergänzt.

Beschäftigungen, die nicht unter diese Regelung fallen, sind:

  • von Jugendbewegungen organisierte Aktivitäten, die durch die diesbezüglich zuständigen Behörden zugelassen sind;
  • von einer Sportvereinigung, einem Sportclub oder einem Sportverband für ihre Mitglieder organisierte Aktivitäten, wenn diese Aktivitäten in einem für sie üblichen sportlichen Rahmen stattfinden.

Bedingungen für die Organisation einer aktiven Freizeitbeschäftigung

Um den Verpflichtungen bezüglich der Sicherheit für die Organisation einer aktiven Freizeitbeschäftigung zu erfüllen, sind die folgenden Schritte zu beachten:

  • der Veranstalter führt eine Risikoanalyse durch;
  • der Veranstalter arbeitet Gefahrenverhütungsmaßnahmen aus;
  • der Veranstalter wendet diese Gefahrenverhütungsmaßnahmen an;
  • der Veranstalter bestimmt einen Endverantwortlichen, der während der gesamten Dauer der aktiven Freizeitbeschäftigung anwesend ist;
  • der Veranstalter trifft die erforderlichen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass die Teilnehmer oder Dritte keinen nicht vertretbaren Risiken ausgesetzt werden.

Die Verbraucher oder Nutzer müssen über die folgenden Daten informiert werden:

  • Name und Adresse des Veranstalters;
  • Art der erforderlichen Kenntnis, Geschicklichkeit oder technischen Fertigkeit;
  • andere einschlägige Informationen.

Denken Sie daran, dass das Anbringen des Warnhinweises „Benutzung auf eigene Gefahr“ oder anderer gleichartiger Hinweise verboten ist.

Meldepflicht

Jeder schwerwiegende Vorfall oder schwere Unfall, der einem Teilnehmer oder einem Dritten während einer aktiven Freizeitbeschäftigung widerfahren ist, muss sofort dem Zentralen Schalter gemeldet werden.

Ein schwerer Unfall ist ein tödlicher Unfall oder ein Unfall, der eine bleibende Verletzung nach sich zieht oder ziehen könnte.

Ein schwerwiegender Vorfall ist ein Vorfall, der zu einem schweren Unfall führt oder führen könnte.

Litiges et plaintes

Nützliche Links

Rechtsgrundlage

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